Ergotherapie

Du suchst eine Behandlung, die dich  bei der Lösung von Problemen und/oder der Bewältigung von Schwierigkeiten, die Du oder andere als psychisch bedingt beschreiben, unterstützt? 

Dann ist die psychisch-funktionelle Ergotherapie genau das richtige für dich! Ziel dieser Behandlung ist immer die Verbesserung deiner Lebenszufriedenheit und eine weitgehende und selbstbestimmte Teilhabe in allen Bereichen des sozialen Lebens. Diese Ziele und die Wege dorthin sind individuell und höchst verschieden. 

Diese Behandlung wird von den Kassen übernommen!

Im Vergleich zu anderen psychosozial wirksamen Behandlungsverfahren steht in der psychisch-funktionellen Behandlung der Ergotherapie immer die Stärkung deiner Selbstständigkeit im Vordergrund. Selbstbestimmte Handlungsfähigkeit umfasst nach meinem Verständnis alle Bereiche des menschlichen Seins: von der alltagspraktischen, schulischen oder beruflichen Betätigung, über die Gestaltung sozialer Beziehungen bis zum Umgang mit sich selbst. 

Psychisch-funktionelle Ergotherapie

Es dient einer gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen. Dieses Verfahren wird in drei unterschiedliche Methoden unterteilt, jedoch kann man sie nicht immer streng voneinander trennen.

Kompetenzzentrierte Methode

  • Handwerkliche Techniken
  • Übungen aus dem lebenspraktischen sowie dem Freizeitbereich
  • Wiederherstellung verlorengegangener Funktionen

Ausdruckszentrierte Methode

  • Unterschiedlich kreativ-gestalterische Therapiemittel bzw. -medien finden Anwendung zur Ausdrucksvermittlung, Kommunikation und zur Selbstdarstellung

Interaktionelle Methode

  • Erlernen der Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe, Förderung von Teamfähigkeit und sozialem Miteinander
  • innerhalb der Gruppe können unterschiedliche Positionen eingenommen werden

Ziele:

  • Verbesserung von Antrieb, Motivation und Vitalität
  • Verbesserung & Erhalt der Belastungsfähigkeit sowie der Ausdauer
  • Verbesserung der eigenaktiven Tagesstrukturierung
  • psychische Stabilisierung
  • Stärkung sozioemotionaler Kompetenzen (Kontakt, Interaktion, Kommunikation)
  • Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens
  • Förderung der Eigenständigkeit, Verlässlichkeit und Sorgfalt
  • Wiedererlangung von Selbstvertrauen und Handlungskompetenz
  • Wiedergewinnung des Realitätsbezuges und der realistischen Selbsteinschätzung
  • Verbesserung entwicklungspsychologisch wichtiger Fähigkeiten, wie Autonomie und Bindungsfähigkeit
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit
  • Stärkung der Kreativität im Sinne von Problemlösungsverhalten und Entwicklung von Anpassungsstrategien
  • Entwicklung, Verbesserung und Erhalt der Selbstständigkeit und der dafür notwendigen lebenspraktischen und Grundarbeitsfähigkeiten
  • Entwicklung und Verbesserung der Krankheitsbewältigung
  • Erkennen und Äußern eigener Wünsche, Ideen, Gefühle und Meinungen

Indikationen:

Vorrangig bei Krankheitsbildern mit Störungen der psychischen Fähigkeiten und der sozioemotionalen Funktionen

  • Depressionen, affektive Störungen
  • Manien
  • Burnout-Syndrom
  • Schizophrenie
  • Suchterkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Angsterkrankungen
  • Verhaltensstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • Wahnhafte Störungen
  • psychosomatische Erkrankungen
  • stressbedingte Erkrankungen

"Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird."

Christian Morgenstern

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